Geschichte des Karate-Do

Die Geschichte des Karate kurz erklärt
Karate

Karate (jap. 空手, dt. „leere Hand“) ist eine Kampfkunst, deren Geschichte sich sicher bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, wo einheimische okinawanische Traditionen (Ti) mit chinesischen (Shàolín Quánfǎ) Einflüssen zum Tōde verschmolzen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand dieses seinen Weg nach Japan und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dort als Karate über die ganze Welt verbreitet.

Inhaltlich wird Karate vor allem durch Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken als Kern des Trainings charakterisiert. Einige wenige Hebel und Würfe werden (nach ausreichender Beherrschung der Grundtechniken) ebenfalls gelehrt, im fortgeschrittenen Training werden auch Würgegriffe und Nervenpunkttechniken geübt. Manchmal wird die Anwendung von Techniken unter Zuhilfenahme von Kobudōwaffen geübt, wobei das Waffentraining kein integraler Bestandteil des Karate ist.

Goju Ryu

Gōjū-Ryū (jap. 剛柔流, dt. „harter und weicher Stil“) ist ein Karate-Stil mit lang zurückreichender Tradition, der besonders viele Elemente des ursprünglichen chinesischen Boxens des 17. bis 19. Jahrhunderts enthält. Der Name Gōjū-Ryū wurde von Chōjun Miyagi (1888–1953) gewählt. Miyagi bezog sich bei der Auswahl des Stilnamens auf das lange Zeit geheim gehaltene Bubishi, in dem eine der „Acht Regeln des Faustkampfes“ (拳法之大要八句 kenpō no taiyō hakku) da lautet: „Alles im Universum atmet hart und weich“ (法剛柔呑吐 hō gōjū donto).

Goju Ryu in Deutschland

Fritz Nöpel verbreitete nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1967 die Stilrichtung des Gōjū-Ryū Yuishinkan. Die überwiegende Anzahl der Gōjū-Ryū-Karateka in Deutschland gehört heute dieser Unterströmung an. Honbu Dōjō für Europa ist der Karate-Club Kamen.


Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Karate
https://de.wikipedia.org/wiki/Goju-Ryu
https://de.wikipedia.org/wiki/Yuishinkan